Wer bin ich?

Liliane Tischer

Kinder begleiten - wertschätzend & bedürfnisorientiert

FAMILIENSPRACHE

Hallo,


mein Name ist Liliane Tischer. Bevorzugen tue ich Lili.


Seit der Geburt meines ersten Kindes (Anfang 2015) beschäftige ich mich damit, wie ein wertschätzender und gleichwürdiger Umgang zwischen Erwachsenen und Kindern gestaltet werden kann.


Besonders beeindruckt hat mich die gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg. Daneben gibt es noch einige andere Autoren (siehe Lesetipps), die mich inspirieren und sich alle mit einem gelungenen Zusammenleben von Erwachsenen und Kindern beschäftigen.


Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema, darf ich in meinem Familienalltag auch Vieles praktisch erleben. Meine Familie und vor allem meine Kinder inspirieren mich täglich. 


Da wir unsere Kinder (3 und 1) zuhause betreuen, verbringe ich natürlich die meiste Zeit des Tages mit ihnen. Jeder, der mit Kindern arbeitet oder selbst Kinder hat, weiß wie herausfordernd manche Situationen oder sogar ganze Tage sind. Und genau diese Situationen, in denen ich an meine Grenzen gelange, schätze ich (mittlerweile) sehr, denn sie geben mir die Gelegenheit mehr über mich zu lernen und zu wachsen.


Im Umgang mit anderen Eltern und Fachleuten erlebe ich immer wieder, dass sich viele einen anderen Umgang zwischen Erwachsenen und Kindern wünschen. Dabei fallen z.B. Worte wie: bedürfnisorientiert, wertschätzend, auf gleicher Augenhöhe, respektvoll, gleichwürdig  etc.

Der Wunsch ist also da, nur oft fehlen konkrete Beispiele, Anregungen und Ideen, wie ein solcher Umgang umgesetzt und gestaltet werden könnte. Genau da setze ich mit Familiensprache an.


Nachdem ich zwei Jahre lang sowohl theoretische als auch viele praktische Erfahrungen sammeln durfte, fasste ich mir ein Herz und machte mich Anfang 2018 selbstständig mit Familiensprache. Ich möchte Familien und Fachleute auf ihrem ganz individuellen Weg zu einem wertschätzenden und bedürfnisorientierten Familienleben/ Arbeitsleben mit Kindern inspirieren und unterstützen.


Beruflicher Werdegang


seit 2018             selbstständig als Seminarleiterin, Coach,           

                                  Beraterin und Tagespflegeperson mit 

                                  Familiensprache


seit 2015            Elternzeit


ab 2011               ambulante Jugendhilfe (Familienhilfe,

                                 Projekte mit/ für Familien u.a.)


2010 – 2011    Projekt mit jugendlichen Arbeitslosen


2010                     Abschluss als Diplom Pädagogin an der       

                                 Universität Trier mit Studienrichtung:

                                 Weiterbildung/ Erwachsenenbildung

Qualifikationen:


Seit der Geburt meines ersten Kindes setze ich mich intensiv mit dem Thema wertschätzender und bedürfnisorientierter Umgang zwischen Menschen und speziell zwischen Erwachsenen (Eltern) und Kindern auseinander.


Mein selbstbestimmtes Lernen ist besonders geprägt von:


  1. Intensive Auseinandersetzung und Reflexion von Geschriebenen. Bevorzugt lerne ich aus Büchern (siehe auch Lesetipps), aber auch in Foren, Blogs und Gruppen in Facebook lese ich und suche z.T. den Austausch mit Anderen.


  1. Praktisches Ausprobieren in meinem Familienalltag. Gerne arbeite ich mit einer Art Tagebuch, indem ich Situationen festhalte, die mich in besonderem Maß berühren. Das können entspannte Situationen sein, in denen ich die Liebe zu meinen Kindern deutlich spüre. Öfter sind es aber die Situationen, die mich fordert oder sogar überfordern. Mittlerweile gelingt es mit immer öfter nur einen Giraffenschrei (hier könnt ihr mehr dazu lesen – hier kommt noch ein Link, wenn der Blogeintrag fertig ist) auszustoßen und nicht wie Rumpelstilzchen durch den Raum zu toben. In ruhigen Minuten nehme ich mir dann die Zeit, schreibe das Erlebte auf und werfe einen Blick darauf, um was es mir eigentlich ging. Welche Gefühle waren da? Welche Bedürfnisse waren da – sowohl bei mir als auch bei den Kindern? Das unterstützt mich in meinem Lernprozess und produziert immer mal wieder gelungene Beispiele, wie ich beispielweise aus Konflikten mit Kindern aussteigen kann. Es berührt mich immer wieder zu erleben, wie schnell ich wieder in meine Ruhe komme, wenn ich merke, um was es mit eigentlich geht, welche Bedürfnisse da gesehen werden wollen. Genauso erlebe ich immer wieder, wie wohltuend es für Kinder ist, wenn sie erleben, dass ich wirklich an ihnen interessiert bin. Ohne Bewertung und Verurteilung von einem anderen Menschen gesehen zu werden ist wohl die größte Sehnsucht von uns allen.


  1. In meinen Seminaren, Beratungen oder Coaching kann ich immer wieder mein Wissen überprüfen und auch erweitern. Durch die direkte Arbeit mit Menschen bekomme ich immer wieder eine Rückmeldung, welche Themen Familien besonders herausfordern und kann bei Bedarf ganz genau passende Angebote erstellen. Immer wieder bin ich berührt, wenn ich höre und fühle, was die Teilnehmer aus meinen Seminaren mitnehmen können. Die Freude, wenn bei jemanden ein AHA – Moment entsteht und die fühlbare Erleichterung, wenn jemand mit ganz neu gewonnenen Erkenntnissen auf eine vorher belastende Situation schaut, bereichern mich ungemein. Gemeinsam mit den Teilnehmern lerne und wachse ich weiter.


  1. Gerne nutze ich es von GfK – Erfahrenen zu lernen und besuche diverse Seminare, Schnupperabende und Übungsgruppen, bevorzugt in der Gegend. Hier eine Auswahl von Veranstaltungen, an denen ich teilgenommen habe oder noch teilnehme:


  • 2018 Teilnahme an der Gewaltfreien Kommunikation (GfK)- Jahresausbildung „Basiswissen der Gfk anwenden und vertiefen. Raum für Persönlichkeits – und Herzensbildung“ bei Christa Buschbaum, Karla Quint und Eva Fellerer


Modul 1: Selbsteinfühlung als Seelennahrung und Weg zur eigenen Kraft

Modul 2: Empathische Verbindung im täglichen Miteinander

Modul 3: Forschungsprojekt WIR. Von der Sehnsucht in Kraft und Würde miteinander zu leben


  • 2017 Organisation und Teilnahme an zwei Kursen zur Gfk speziell für Eltern mit kleinen Kindern bei mir Zuhause


  • seit 2015 regelmäßige Teilnahme an der monatlichen Übungsgruppe zur GfK in Trier


  • Teilnahme an Schnupperabenden zur Gewaltfreien Kommunikation im Fidibus, u.a. „Ich höre was, dass du nicht sagst Wie es gelingen kann, Vorwürfe und Kritik mal anders zu hören.“ (Hier findet ihr die aktuellen Themen der Schnupperabende)


  • Teilnahme an Wochenendseminare zur Gfk bei Christa Buschbaum und Karla Quint, u.a. „Basisseminar: Worte können Mauern sein oder sie sind Fenster“, „In Frieden kommen mit meiner Mutter – einen Schritt weitergehen auf dem Weg zu mir selbst“


Lesetipps - Bücher, die mich inspirieren (sortiert danach, was ich am liebsten mag):


  • Rosenberg, Marshall B.: Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens. Gestalten Sie Ihr Leben, Ihre Beziehungen und Ihre Welt in Übereinstimmung mit Ihren Werten.


  • Aldort, Naomi: Von der Erziehung zur Einfühlung. Wie Eltern und Kinder gemeinsam wachsen können


  • Hahn, Britta: Ich will anders, als du willst Mama
  • (Hahn, Britta: Mama, was schreist du so laut? Wut in Gelassenheit verwandeln. Erfahrungen mit der GfK bei unwillkürlichen Handels und Fühlen) In Klammern, weil ich das andere Buch von ihr bevorzuge


  • Juul, Jesper: Dein kompetentes Kind. Auf dem Weg zu einer neuen Wertegrundlage für die ganze Familie


  • Pásztor, Susann und Gens, Klaus-Dieter: Ich höre was, das du nicht sagst. Gewaltfreie Kommunikation in Beziehungen