Familiensprache

Liliane Tischer

Kinder begleiten - wertschätzend & bedürfnisorientiert

FAMILIENSPRACHE

Familiensprache


Wie entstand die Idee von Familiensprache?


Familiensprache setzt sich zusammen aus den Wörtern „Familie“ und „Sprache“.



Familie


Seit der Geburt meines ersten Kindes ist mir immer wieder der afrikanische Spruch (unbekannter Autor) begegnet:

„Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“

Wer selbst ein Kind hat, weiß wie anstrengend es sein kann, sich um alles zu kümmern: Gleichzeitig, Spielgefährte, Tröster, Terminorganisator, Putzfrau, Aufräumer, Koch, Fußballtrainer und vieles mehr zu sein. Ich finde, der Spruch unterstreicht, wie viel ein Kind braucht: ein ganzes Dorf ist nötig, um all die unterschiedlichen Bedürfnisse des Kindes abzudecken und ich stelle mir auch vor, es ist nötig, um jeden einzelnen auch Auszeiten zu ermöglichen. Wenn sich viele um ein Kind abwechselnd kümmern, hat der Einzelne Gelegenheit durchzuatmen und sich auch mal um sich selbst zu kümmern.


Leider gibt es in den meisten Familien, wie bei uns, kein Dorf drumherum, noch nicht einmal direkte Verwandtschaft. Wer also unterstützt uns heute in unserem Leben mit Kindern. Wer ist unser Dorf und damit auch Teil der Familie?


Den Begriff „Familie“ fasse ich sehr weit. Für mich gehört nicht nur die Kernfamilie dazu, also Eltern und Kind, sondern auch alle, die im (teilweise) weiten Sinn damit zu tun haben. Also auch Großeltern, Tanten, Onkel, Patentante/-onkel, NachbarInnen, ErzieherInnen, LehrerInnen, Tagesmütter/-väter etc.



Sprache


Ich verstehe unter Sprache nicht nur das gesprochenen Wort, sondern auch Mimik, Gestik, nonverbales Verhalten, eben alles was es an Kommunikation gibt.


Seit der Geburt meiner ersten Tochter bin ich begeistert von einem bedürfnisorientierten und gleichwürdigen Umgang mit Kindern. Im Zuge dessen habe ich mich viel mit gewaltfreier Kommunikation von Marshall Rosenberg auseinandergesetzt. Wertschätzend miteinander reden und sich verhalten ist für mich zu einer Haltung geworden, die mein Leben bereichert.


„Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

Dort treffen wir uns.“

                                                                                             Dschalâl-ed-dîn Rumî



Wie wir mit unseren Kindern kommunizieren (reden, Körperkontakt, Mimik, Gestik) ist wichtig. Denn durch unsere Sprache können wir dazu beitragen, dass unsere Kinder sich geliebt fühlen. Kinder fühlen sich dann geliebt, wenn sie gesehen werden, wenn sie so angenommen werden, wie sie sind und wenn ihnen die Botschaft vermittelt wird „Du bist ok, so wie du bist.“




Familiensprache


Aus den Worten „Familie“ und „Sprache“ entstand der Gedanke der „Familiensprache“. Eine Sprache, die von Herzen kommt und miteinander verbindet. Ich möchte sowohl Eltern, als auch alle die im weitesten Sinne mit der Familie zusammenhängen unterstützen auf ihrem Weg zu einem bedürfnisorientierten und gleichwürdigen Umgang miteinander.


Schwerpunktmäßig möchte ich vor allem durch Seminare die Möglichkeit zum Lernen geben. Ein Angebot für Eltern, aber auch für Institutionen, wie Kindergarten, Schule etc.


Gleichzeitig biete ich mit meinen Einzel- und Familiencoaching die Möglichkeit für  Familien oder einzelne Personen an,  intensiv an ihren Vorstellungen zu arbeiten.


Meine Angebote sind an mein Leben angepasst. Ich folge meinen Interessen  und biete an, mit was ich mich eingehend auseinandergesetzt habe und mir einen großen Erfahrungsschatz dazu erarbeitet habe.  Alle meine Angebote haben eines gemeinsam: der Aspekt der wertschätzenden Kommunikation.


Vor allem ist Familiensprache etwas was mir Spaß macht, mein Leben bereichert und was gut mit meiner Familie vereinbar ist.